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Die Langstrecken-Saison ist in vollem Gange: nach einem Wochenende Pause nach der Bilac stand am Samstag, den 01.10. der Rheinmarathon von Köln nach Düsseldorf an. Ich hatte mich von Mannheimer Ruderkameraden "überreden" lassen, in einer Renngemeinschaft Mannheimer RC/Wormser RC anzutreten.  Unsere wenigen Trainingseinheiten in Mannheim liefen eigentlich ganz gut, so dass wir zuversichtlich waren, die etwas über 42 km problemlos zu absolvieren.

Die Mannheimer Mannschaft plus ein Wormser (alle Fotos Jürgen Stephan)

Anfahrt Samstagmorgen, gegen 7 Uhr, Ankunft ca. 9:15 h beim Bootshaus des RTHC Leverkusen (der sich noch im Norden Kölner Gemarkung befindet), so dass wir für die geplante Startzeit um 10:37 noch ausreichend Zeit hatten. Die Boote auf dem Mannheimer Hänger waren flott abgeladen (es waren noch zwei weitere Mannheimer Doppelvierer in der "Anfänger" Klasse am Start), so dass wir rechtzeitig bereit gewesen wären, aber es gab doch einiges an Verzögerung, so dass wir erst kurz nach 11 Uhr loslegen konnten. Der Rheinmarathon ist nicht unbedingt, was man als "Genussrudern" bezeichnen kann, die Landschaft ist eher industriebetont, sehr viel Großschiffahrt unterwegs und an einigen Stellen durch Industriehafen enorme Wellen und unruhiges Wasser. Mit Schlagzahl von etwas 24 legte Gregor aber einen guten Schlag vor und unsere Rheinerprobte Steuerfrau steuerte uns furchtlos durch sämtliche Wellen. Die mitgeführte Lenzpumpe wurde nicht gebraucht, ein gutes Zeichen. Zunächst passierte erstmal nicht viel, aber dann gelang uns doch, einige der vor uns gestarteten Boote zu überholen, das motiviert ungemein. Prima Durchschnittszeiten auf der Uhr (meist unter 3:20 min/km), die Strömung schon stark, aber laut Regattasprecher war da auch schon mal mehr bei höheren Wasserständen. Das Wetter erwies sich allerdings gerade auf den ersten 15 km als relativ unfreundlich, teilweise heftige Platzregen, danach böiger Wind, der auf manchen Geraden den Blick auf die GPS-Uhr erforderte, um sicherzugehen: ja, wir kommen noch gut voran.

Etwa 8 km vor dem Ziel an der Fleher Brücke dann ein richtig heftiger Gegensturm, die Zeit sagt immer noch 4 min/km, aber das ist so nach 35 km ein heftiges Programm. Erst 2 km vor dem Ziel wird es wieder etwas ruhiger und wir bekommen noch einen ganz guten Endspurt hin. Sehr professionell organisiert ist das Anlegen, es gibt Rollwagen und Helfer, das ist nach 2:20 h Rudern doch ganz angenehm. Wir legen uns erstmal trocken in der Umkleide des Düsseldorfer RV und verfolgen dann den Rest entspannt am Streckenrand. Das Wetter wird ein bisschen besser, die Ergebnisse trudeln ein und wir können doch recht zufrieden sein. Die Zeit von 2:19,40 bringt uns auf den zweiten Platz (von 15) in der offenen Mixed-Klasse (mit dem Durchschnittsalter sind wir knapp an Masters C vorbei, A und B wurde nicht angeboten) und insgesamt erreichen wir einen 6. Platz von 150 Booten. Rückfahrt von Düsseldorf ab 17:45 h, etwa um 20:30 zuhause, ein gelungener, wenn auch etwas nasser Rudertag.