Termine

Do 1.Oktober 15:00-18:00
Kaffeekränzchen der WRC-Damen
Sa 3.Oktober 00:00
Besuch in Gravelines
So 4.Oktober 00:00
Besuch in Gravelines

Archiv

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Es sollte keine Schnapsidee sein, trotz corona auch mal eine längere Ausfahrt außerhalb des heimischen Ruderreviers durchzuführen. Die Idee dazu war bereits am Jahresanfang beim Bier geboren- statt oder zusätzlich zur Saisoneröffnungsfahrt einmal von Germersheim den Rhein herunter zu rudern.

Gesagt – abgesprochen - organisiert

Holger S. ließ sich dankenswerterweise darauf ein, den beladenen Hänger am Vortag (17.07.2020) nach Germersheim zu ziehen. Drei Mitstreitern gelang es, dank vorheriger Absprache, die Boote nach dem Aufriggern über Nacht in der Bootshalle des Ruderverein Germersheim zu lagern. Zur Stärkung gab es für die Vorhut eine Mahlzeit im bekannt guten Restaurant nebenan.

Als dann die Teilnehmer am nächsten Morgen per Bahn angereist waren, wurden wir von der Ehefrau des Vorsitzenden begrüßt, der mit einer Flasche guten Rotwein für die Beherbergung der Boote gedankt wurde.

Bereits kurz nach dem Ablegen erlaubte der Wasserstand einen Abstecher in den idyllischen Lingenfelder Altrhein. Um 12 Uhr erreichten wir das alte Bootshaus der Rudergesellschaft Speyer, wo unser gesteuerter Vierer neidische Blicke dortiger Ruderkameraden auslöste. Andersorts darf nämlich nicht gesteuert gerudert werden- wegen Corona. Der Abschnitt bis Mannheim nach der Mittagspause war geprägt von zahlreichen Motorbooten, deren Wellen immer wieder für Unterbrechungen des Ruderns sorgten. Heldenhaft schlugen sich die beiden Christian im Mustang- Nomen est Omen- die sich im Wellenreiten üben durften. Nach eigener Bekundung war es die bisher längste Ausfahrt für die beiden.

Für den Dreier war geplant in Mannheim Übernachtung angesagt, während die beiden übrigen Boote nach einem stärkenden und isotonischen Bier in Restaurant Rheinterrassen das letzte Teilstück angingen. Wie geschätzt trafen wir gegen 18 Uhr in Worms ein, wo dank der weiterhin guten Teamleistung die Boote schnell versorgt und zurück im Stall waren. Als Erkenntnis lässt sich noch festhalten, dass für die geplagten Ruderer-Hände das Mitführen von Hirschtalg und Babysocken sinnvoll ist.

alle Fotos oben: Ingrid Kramer-Schneider

Besonders gefallen hat mir an der Tour, dass ganz normal auch Menschen mit einem kleinen Handicap bei der Teamsportart Rudern mitmachen können.


Fotos der Galerie: Janina Sieger