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Wochenend-Wanderfahrt vom 5. bis 7. Juli 2019

„Heute abend treffen wir uns um 19:00h im Braustübel bei fränkischer Küche. 2 Anlagen anbei, damit ihr alles auf dem „Händi“ habt.“ So schrieb Werner per Mail und so ging sie los, unsere diesjährige Maintour. Werner Steiner hat sich Wochen zuvor nicht lange bitten lassen, wieder in die Planung zu gehen. Oder hat er gleich ohne Fremdeinwirkungen loslegt? Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Dieses Jahr fuhren wir auf den Main!


Genug Ruderer für 2 Vierer mit und 1 Vierer ohne Steuermann: Main Wanderfahrt 2019
(Foto: Janina Sieger)

Nachdem die Boote am Mittwoch zuvor verladen worden waren, starteten wir mit diversen PKWs, unserem Bus und Hänger bereits am frühen Freitagnachmittag Richtung Marktheidenfeld. Zimmer hatte Werner im "Hotel zum Löwen" gebucht, mitten in dem kleinen Städtchen und 200m vom Main entfernt. Praktisch, wenn man bedenkt, dass es zur besten Eisdiele im Ort und zum urigen Hof des Braustübel jeweils nur 100 m waren. Schweinebraten mit Knödel und Steaks standen hoch im Kurs, von den flüssigen Angeboten der Marktheidenfelder Familienbrauerei „Martinsbräu“ von 1883 ganz zu schweigen!


(alle Fotos: Janina Sieger)

Wer sich zu einem Bummel über den Marktplatz und durch die Maingassen verleiten lies, ist den Autoren unbekannt. Sehenswürdigkeiten gab es einige: das Denkmal "Alte Mainbrücke", viele Fachwerkhäuser, die Laurentius-Kirche mit ihren wertvollen Gemälden und Fresken, das alte Rathaus und die alte Schmiede. Für unser 2. Abendessen am Freitag zog es uns in den Mainuferbiergarten. Nomen est Omen: Bier, Wein, Gegrilltes, Schupfnudeln, Bratkartoffeln..., für jeden gab es etwas Herzhaftes und dazu den kostenlosen Blick auf die Uferpromenade.

Die Strecke auf dem Main, ca 43 km, war ein ruhiger Abschnitt, wenig Ausflugsverkehr und wenig Lastverkehr. Wir passierten viele interessante Dörfer und Städte am Ufer: Langenprozelten, die Klosterruine Schönrain, Lohr mit der alten Donaubrücke und Schloss, Erlach mit dem ehemaligen Benediktinerkloster und der Burg Rothenfels. 2 Großschiffahrtsschleusen erleichterten uns am Samstag (Schleuse Steinbach und Rothenfelde) die Überwindung der Höhendifferenzen auf dem Main. Zwischenfall zum Schluß: Ein holländischer Frachter, ein Motorboot und unsere drei Boote fuhren ein und wurden nach unten gelassen. Mit der Ausfahrt haperte es jedoch, weil der Niederländer wohl erst noch Probleme mit der Schleusenaufsicht klären mußte, bevor das Tor geöffnet wurde. In einer gefühlten 3/4 Stunde konnten wir so über zunehmende Rückenschmerzen, bessere Sitzpositionen und sonstige Bedürfnisse nachdenken. Dann ging es endlich wieder raus. Am Sonntag folgte die Schleuse Lengenfurt. 


(alle Fotos: Klaus Jürgen Wenzek)

Kurz nach der Autobahnbrücke der A3 Frankfurt-Nürnberg beendeten wir unsere 2-tägige Rudertour noch vor Urphar. Nach dem Abriggern und Verladen der Boote war es die vorzügliche Küche auf dem Campingplatz "Schmid Camping", die uns die Rückenschmerzen in der letzten Schleuse vergessen ließ.

Marcus brachte zur Sprache, was vielen auf dem Herzen lag: Er dankte Werner mit herzlichen Worten für die gekonnte Planung und die reibungslose Realisation der Tour. Werner - dir lieben Dank!

Auf der Rückfahrt ließen wir die Gedanken um die vergangenen schönen gemeinsamen Stunden kreisen und mutig schon neue Pläne für das kommende Jahr schmieden.