Termine

Sa 4.Dezember 14:00-
Nikolausrudern

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Anfang September hatte Christian mit Blick auf die stabile Hochdruckwetterlage die Idee, noch eine Ausfahrt von Worms nach Sandhofen zu unternehmen. 

Er sprach einige Ruderkameraden direkt an, am Abend der Mitgliederversammlung fanden sich noch weitere, so dass am Samstag pünktlich um 9 Uhr sich 7 Ruderer fanden, die diese Tour rheinaufwärts machen wollten. Mit genügend Sonnencreme versehen gingen das Blaue Wunder und der Schüssler ins Rennen. Trotz des Vorsprungs des Vierers holte der Dreier deutlich auf, um sich schließlich im Sandhofer Hafenbecken an die Spitze zu setzen.

Entgegen der sonst üblichen Gewohnheit, direkt am Steg des VWM in Sandhofen zur Mittagspause anzulegen, zogen beide Mannschaften durch. Sie fuhren an der nördlichen Schiffseinfahrt vom Altrhein weiter unter der Diffenébrücke, einer Klappbrücke, in den hinteren Teil des (alten) Mannheimer Hafens. Hier erwartete sie ein Wechsel alter Lager- und Silogebäude mit Kränen, Gleisen und ersten modernen Wohnkomplexen, wie wir sie auch in Mainz, Ludwigshafen und Speyer finden.

Mittagspause war dann wie üblich beim Volkstümlichen Wassersportverein, wo die mitgebrachten Vorräte kameradschaftlich geteilt wurden. Selbst Johannes, der ohne Verpflegung gekommen war, wurde satt.

In Anbetracht des kleinen Wettbewerbs wurde auch über den Krafteinsatz beim Ruderschlag diskutiert: Während Johannes nach eigenen Bekunden ohne Mühe nach Mannheim gekommen war, verwies Tobias nur kurz auf sein nassgeschwitztes T-Shirt. Ehre, wem Ehre gebührt- schließlich hatte der Schüssler mit also 2 Ruderern und einem Fahrgast das Ziel noch vor dem Vierer erreicht…

Auf dem Heimweg feilte die Mannschaft des Vierers noch etwas an der Technik….

Bemerkenswert war, dass das  Blaue Wunder in der wellenreichen Passage vorbei an den Buhnen oberhalb der Einmündung des Lampertheimer Altrheins so gut wie kein Wasser schöpfte. Es wäre wohl eine Überlegung wert, wenn der angekündigte kombinierte Vierer/Fünfer den gleichen Bootsriss hätte.

Christian Harbauer sei hier nochmals für die Initiative gedankt - vielleicht ist noch ein Initiator da.

(alle Photos: Ingrid Kramer-Schneider)