Am 2. Oktober 2026 machten sich acht Mitglieder des Wormser Ruderclubs, verstärkt durch drei Mitglieder der Mainzer Ruder-Gesellschaft, auf den Weg nach Frankreich. Ziel war Gravelines, wo unser Partnerverein beheimatet ist.
Am Samstag, dem 3. Oktober, nahmen wir am regulären Training des Vereins teil. Gerudert wurde auf der Regattastrecke zusammen mit Vereinsmitgliedern aus Gravelines, unter anderem im Doppelachter. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung und bot Gelegenheit, die Region näher kennenzulernen. Wir machten ein Picknick in den Dünen, stiegen auf den Leuchtturm und nutzten die Zeit für weitere Erkundungen der Umgebung.
Am Sonntag, dem 4. Oktober, nahmen wir an der traditionellen Descente de l’Aa teil. Die rund 22 Kilometer lange Strecke führte uns bei anfänglichem Nebel von der Ortschaft Houlle zunächst über den gleichnamigen Fluss und anschließend auf der Aa in Richtung Gravelines. Unterwegs klarte es auf, sodass wir den zweiten Teil der Fahrt bei strahlendem Sonnenschein genießen konnten. Nach der Tour trafen sich alle Ruderer im modernen Vereinsgebäude, wo wir gemeinsam zu Mittag aßen. Außerdem nutzten einige die Gelegenheit, sich in der Boutique mit Souvenirs einzudecken.
Anschließend ging es weiter nach Belgien, genauer gesagt nach Gent. Dort bezogen wir unsere Unterkünfte bei der KRS Gent, einem der ortsansässigen Ruderclubs. Am Abend machten wir uns zu Fuß auf den Weg in die Innenstadt und kehrten im nepalesischen Restaurant Himalaya ein. Ein Teil der Gruppe ließ den Abend danach im Lokal Yo’s Place ausklingen, das mit einer enormen Bierauswahl besticht.
Am Montag, dem 5. Oktober, stand eine „Fahrt ins Grüne“ auf dem Ruderprogramm. Nahezu die gesamte Wasserfläche von Gent und Umgebung war mit Wasserlinsen bedeckt. Zunächst ruderten wir durch die Kanäle der historischen Innenstadt. Anschließend führte die insgesamt 29 km lange Strecke aus Gent hinaus bis nach Sint-Martens-Latem. Nach der Ausfahrt kehrten wir in einer Pizzeria zum gemeinsamen Abendessen ein. Für einige war damit der Tag allerdings noch nicht beendet: Ein weiterer Besuch in Yo’s Place stand an, schließlich war die umfangreiche Bierkarte noch längst nicht vollständig erkundet.
Am nächsten Tag traten wir die Rückreise nach Deutschland an. Wir blicken auf abwechslungsreiche Tage mit vielen Ruderkilometern, interessanten Eindrücken und einer rundum angenehmen gemeinsamen Zeit zurück. Sehr erfreulich war auch, dass uns während der gesamten Reise das Wetter in Frankreich und Belgien bestens begleitete.
Unser Dank gilt unserem Partnerverein Gravelines Aviron für die Gastfreundschaft und Christian Schmidt für die wie immer hervorragende Organisation. Die Fahrt bot eine schöne Gelegenheit, die Kontakte zu unserem Partnerverein zu pflegen und gemeinsam über die Vereinsgrenzen hinweg zu rudern.
Fotos: Alfred Lied, Christian Harbauer








































