Sicherheit auf dem Wasser

Rudern im Winter – Sicher auf dem Wasser unterwegs

Das Rudern im Winter hat einen ganz besonderen Reiz: Die klare Luft, die ruhige Atmosphäre und die Chance, etwas Sonne zu tanken, machen eine Ausfahrt erlebenswert. Doch gerade in der kalten Jahreszeit erfordert der Sport besondere Vorsicht und eine gründliche Vorbereitung, um die Sicherheit auf dem Wasser zu gewährleisten. Mit den richtigen Maßnahmen lassen sich Risiken minimieren, sodass weder Ruderer noch ihre Angehörigen Sorge vor dem Winterrudern haben müssen.

Rudern im Winter – Sicher auf dem Wasser unterwegs

Das Rudern im Winter hat einen ganz besonderen Reiz: Die klare Luft, die ruhige Atmosphäre und die Chance, etwas Sonne zu tanken, machen eine Ausfahrt erlebenswert. Doch gerade in der kalten Jahreszeit erfordert der Sport besondere Vorsicht und eine gründliche Vorbereitung, um die Sicherheit auf dem Wasser zu gewährleisten. Mit den richtigen Maßnahmen lassen sich Risiken minimieren, sodass weder Ruderer noch ihre Angehörigen Sorge vor dem Winterrudern haben müssen.

Gefahr durch kaltes Wasser

Eine grundlegende Voraussetzung zu jeder Jahreszeit ist, dass ein Ruderer schwimmen kann. Im Winter stellt jedoch die niedrige Wassertemperatur eine besondere Gefahr dar. Bereits wenige Minuten in kaltem Wasser können zur Auskühlung und durch die schnelle Muskelermüdung und -‍‍‍lähmung zur Bewegungs­unfähigkeit führen.

Moderne Rettungswesten erhöhen die Über­lebens­zeit bei einem Sturz ins Wasser erheblich, da sie den Kopf über Wasser halten. Der Gekenterte kann selbst dann weiteratmen, wenn die Muskeln ihn schon nicht mehr über Wasser halten würden und er eventuell das Bewusstsein verloren hat. Zudem erlauben sie eine Verringerung der erforderlichen Schwimm­­bewegungen, wodurch vom Körper erwärmtes Wasser nicht so schnell aus der Kleidung herausgespült wird. Sie sind leicht, komfortabel und behindern das Rudern nicht.

Gefahr durch kaltes Wasser

Eine grundlegende Voraussetzung zu jeder Jahreszeit ist, dass ein Ruderer schwimmen kann. Im Winter stellt jedoch die niedrige Wassertemperatur eine besondere Gefahr dar. Bereits wenige Minuten in kaltem Wasser können zur Auskühlung und durch die schnelle Muskelermüdung und -‍‍‍lähmung zur Bewegungs­unfähigkeit führen.

Moderne Rettungswesten erhöhen die Über­lebens­zeit bei einem Sturz ins Wasser erheblich, da sie den Kopf über Wasser halten. Der Gekenterte kann selbst dann weiteratmen, wenn die Muskeln ihn schon nicht mehr über Wasser halten würden und er eventuell das Bewusstsein verloren hat. Zudem erlauben sie eine Verringerung der erforderlichen Schwimm­­bewegungen, wodurch vom Körper erwärmtes Wasser nicht so schnell aus der Kleidung herausgespült wird. Sie sind leicht, komfortabel und behindern das Rudern nicht.

Verhalten beim Kentern

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen kann ein Boot kentern. Entscheidend ist, ruhig zu bleiben und richtig zu reagieren:

Der erste wichtige Schritt ist, sich an das Boot zu klammern – es bietet Auftrieb und ist für andere gut sichtbar. Um das Auskühlen zu verlangsamen, muss so viel wie möglich vom Körper aus dem Wasser herausgebracht werden. Zum Beispiel, indem sich der Ruderer mit dem Oberkörper über das Boot legt und lediglich mit den Beinen im Wasser hängt.

Die Mannschaft bleibt am Boot, außer es droht Gefahr durch ein Wehr oder den Zusammen­stoß mit einem Schiff. Die Boote schwimmen in aller Regel auch nach dem Kentern. Beim Verlassen des Bootes droht die Gefahr, aufgrund der schnell einsetzenden Bewegungs­unfähigkeit das Ufer nicht zu erreichen. Die Mannschaft schwimmt mit der Strömung und dem Boot zusammen Richtung Ufer. Aus den Dollen gezogene Riemen oder Skulls können als Schwimmhilfe verwendet werden. Für die Ansagen ist primär die Obfrau / der Obmann zuständig.

Verhalten beim Kentern

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen kann ein Boot kentern. Entscheidend ist, ruhig zu bleiben und richtig zu reagieren:

Der erste wichtige Schritt ist, sich an das Boot zu klammern – es bietet Auftrieb und ist für andere gut sichtbar. Um das Auskühlen zu verlangsamen, muss so viel wie möglich vom Körper aus dem Wasser herausgebracht werden. Zum Beispiel, indem sich der Ruderer mit dem Oberkörper über das Boot legt und lediglich mit den Beinen im Wasser hängt.

Die Mannschaft bleibt am Boot, außer es droht Gefahr durch ein Wehr oder den Zusammen­stoß mit einem Schiff. Die Boote schwimmen in aller Regel auch nach dem Kentern. Beim Verlassen des Bootes droht die Gefahr, aufgrund der schnell einsetzenden Bewegungs­unfähigkeit das Ufer nicht zu erreichen. Die Mannschaft schwimmt mit der Strömung und dem Boot zusammen Richtung Ufer. Aus den Dollen gezogene Riemen oder Skulls können als Schwimmhilfe verwendet werden. Für die Ansagen ist primär die Obfrau / der Obmann zuständig.

Gute Vorbereitung

Zu zweit oder in einer Mannschaft können Risiken besser bewältigt werden. Sind mindestens zwei Boote auf dem Wasser, kann im Notfall eine Mannschaft der anderen helfen.

Vor der Fahrt muss das Bootsmaterial auf seine Funktions­fähigkeit und eventuelle Schäden überprüft werden. Insbesondere für das Rudern auf dem Rhein sind Boote mit Luftkästen und Abdeckung ratsam.

Alle Ruderer sollten unbedingt mit der Funktions­weise ihrer Rettungsweste vertraut sein. Ein wasserdicht verpacktes Handy kann helfen, den Rettungsdienst zu alarmieren.

Kenntnisse über das Rudergewässer sind eine weitere Voraussetzung, wenn man ins Boot steigt. Ist man selbst fremd in der Ruderregion oder Ruderanfänger, hilft eine erfahrene Steuerfrau / ein erfahrener Steuermann im Boot oder eine erfahrene Mannschaft.

Winterrudern ist ein sicherer und gesunder Sport, wenn man sich seiner Verantwortung bewusst ist und vorausschauend handelt. Es bietet die Möglichkeit, die Natur in ihrer winterlichen Schönheit zu erleben – und das mit gutem Gewissen und ohne Angst.

Gute Vorbereitung

Zu zweit oder in einer Mannschaft können Risiken besser bewältigt werden. Sind mindestens zwei Boote auf dem Wasser, kann im Notfall eine Mannschaft der anderen helfen.

Vor der Fahrt muss das Bootsmaterial auf seine Funktions­fähigkeit und eventuelle Schäden überprüft werden. Insbesondere für das Rudern auf dem Rhein sind Boote mit Luftkästen und Abdeckung ratsam.

Alle Ruderer sollten unbedingt mit der Funktions­weise ihrer Rettungsweste vertraut sein. Ein wasserdicht verpacktes Handy kann helfen, den Rettungsdienst zu alarmieren.

Kenntnisse über das Rudergewässer sind eine weitere Voraussetzung, wenn man ins Boot steigt. Ist man selbst fremd in der Ruderregion oder Ruderanfänger, hilft eine erfahrene Steuerfrau / ein erfahrener Steuermann im Boot oder eine erfahrene Mannschaft.

Winterrudern ist ein sicherer und gesunder Sport, wenn man sich seiner Verantwortung bewusst ist und vorausschauend handelt. Es bietet die Möglichkeit, die Natur in ihrer winterlichen Schönheit zu erleben – und das mit gutem Gewissen und ohne Angst.

Zum Thema „Sicherheit auf dem Wasser – Wichtige Regeln und Tipps für Wassersport auf Bundes­wasser­straßen“ lohnt sich ein Blick in die Broschüre des Bundes­ministeriums für Digitales und Verkehr.

Darin werden Regeln für den Schiffsverkehr und Verhaltensregeln in Notfällen vorgestellt, Verhalten in Schleusen, Verkehrsschilder (Schiff­fahrtszeichen) und es gibt einen Über­sichts­plan der Bundes­­wasser­­straßen, zu denen auch der Rhein gehört.

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