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„Rund um den Kühkopf“ ist eine vom RC Neptun Darmstadt ausgerichtete, 23 km lange „Breitensport Veranstaltung mit Leistungsnachweis“ auf dem Altrhein bei Erfelden, in früheren Zeiten oft an einem der Donnerstag Feiertage, inzwischen ist man aber eher auf einen Samstag im Mai umgeschwenkt.


(alle Photos: Jürgen Stephan)

Die letzten zwei Jahre fiel „Rund um“ aus (warum nur?), aber dieses Jahr waren die emsigen Veranstalter wild entschlossen die Veranstaltung durchzuziehen. Abhängig vom Wasserstand gibt es zwei Routen: bei ausreichend Wasser ist es eine echte „Rund um“ Tour, also ca. 8,5 km den Altrhein stromab, ab der Südspitze etwas mehr als 5 km stromauf den Neurhein, dann an der Südspitze zurück in den Altrhein und weitere 8,5 km zurück zum Bootshaus des RC Neptun.  Allerdings ist hierfür ausreichend Wasser notwendig, erstens wegen der sonst sehr engen Einfahrt an der Südspitze, zweitens aber auch wegen der dann sehr niedrigen Wassertiefe im südlichen Teil des Altrheinarms. Wir rechneten fest mit der Ausweichroute (das ist eine Variante nur im nördlichen Teil mit Wende auf dem Neurhein), aber dann entschied das Organisationskommitte doch kurzfristig: es soll der Klassiker werden!

Eigentlich sollten sage und schreibe vier Mannschaften des WRC am Start sein, aber leider machte dem „Manges/Burkhardt/Maurer-Vierer“ das Virus einen Strich durch die Rechnung (gute Besserung an dieser Stelle!). Dennoch waren drei hochmotivierte Mannschaften des WRC bei bestem Ruderwetter am Start. 

 

Der nördliche Teil des Altrheins war perfekt zu rudern, bei Windstille und ca. 24 Grad, erreichte man ruckzuck die Nordspitze. Auch auf dem Neurhein wurden wir verwöhnt, kaum Schiffsverkehr, es fühlte sich deutlich kürzer an als eigentlich gedacht. Die Einfahrt allerdings sehr kritisch; eng, ungünstige Strömung. Aber die erfahrenen Wormser Mannschaften meisterten dies genauso wie die an manchen Stellen gefährliche niedrige Wassertiefe. Einzelne Mannschaften berichteten von spektakulären Überholmanövern auf diesem Abschnitt, deren Details aber unter den Regattateilnehmern bleiben!

Alle Boote kamen heil zurück, mit dem Ergebnis können wir sehr zufrieden sein, alle Vierer gelangten unter die Top 10 der Gesamtzeit (detaillierte Ergebnisse anbei). Die drohende Unterhopfung konnte im Zielbereich direkt bekämpft werden wie auch das Bildmaterial zeigt. Es wäre schön, wenn wir diese Veranstaltung auch nächstes Jahr mit einem großen Team besuchen könnten!