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Termine

Do 4.Januar 15:00-18:00
Kaffeekränzchen der WRC-Damen

„Wir feuen uns, Euch alle dabei zu haben“ und „Was müsst ihr mitbringen? Euch, Gute Laune, Wassersack mit 2ter Garnitur, Schmusekissen, Trinkbecher, Rettungswesten und was ihr unbedingt dabei haben wollt. Superwetter ist bestellt.“ Mit diesen Worten schrieb Doris Werner von der Mainzer Ruder-Gesellschaft 1898 die Teilnehmer der diesjährigen (18. - 20.08.2017) Mittelrheintour an. Angemeldet hatten sich 27 Teilnehmer aus 4 Vereinen: WRC, WRV, MRG und RWB.


Marksburg bei Braubach

Wie auch in den Vorjahren starteten zwei Boote aus Worms bereits einen Tag früher und ruderten in der Voretappe bis zur Mainzer RG. Mit an Bord waren auf dieser Vortour Doris und Michael. Nach seiner frischen Schulter OP sollte Michael nicht zu viel riskieren, wollte es sich aber nicht nehmen lassen, uns wenigsten einen Tag als Steuermann zu begleiten. Noch erwähnenswert war, dass uns 30 Min. vor Mainz ein wirklich heftiger Platzregen so durchnässte, dass wir froh waren, die Nacht in Worms zu verbringen, um Schuhe und Kleidung zu trocknen. 

Die Mainzer hatten Tage zuvor großes Pech, als bei einem kräftigen Sturm das Dach ihrer Bootshalle durch einen umgeknickten Baum so stark beschädigt wurde, dass sie einen Teil Ihres Bootsparks auf dem Vorplatz auslagern mußten. Für uns bedeutete das, dass unsere zwei Boote auf dem benachbarten Gelände des Angelvereins über Nacht deponiert wurden.

Am 19. Aug trafen sich alle Teilnehmer um 9:00 am Bootshaus der MRG. 4 Ruderer der RWB kamen mit einem Boot (4er) am Morgen dazu. Gegen 10:00 Uhr waren alle Vorbereitungen abgeschlossen, Fender, Seile, Piddelhaken, Schwimmwesten und Proviant verstaut. Pünktlich konnten alle Boote zu Wasser gelassen werden. Trotz heftigem Wind konnte die Tour mit 5 Vierern pünktlich beginnen. Die anfänglichen Überlegungen, die Tour wegen möglicherweise umkalkulierbarer hoher Wellen zu verkürzen, wurde nach ernsthafter Diskussion fallen gelassen.

Gegen 12:30 hatte Doris W. einen kleinen Stopp in Geisenheim geplant. Groß essen wollten wir wegen der grossen Gruppe nicht, aber für ein Getränk, einen deftigen Burger, Pommes, Salat, Espresso etc. reichte es allemal. Die Weiterfahrt durch das Binger Loch, vorbei an Bacharach und den Felsen der Loreley führte uns dank der Erfahrungen und Künste der Steuerleute bis zum Etappenende in St. Goar.

 

Hier nahmen wir die Boote aus dem Wasser und lagerten sie auf dem Gelände des dortigen Rudervereins. Mit dem georderten Reisebus ging es zur Übernachtung in unser Stammhotel „Zum Kronprinzen“ in Dellhofen. Familie Oppermann hatte wie in den Jahren zuvor ein leckeres Dreigangmenü vorbereitet. Geschichten wurden ausgetauscht, so dass der Abend schnell vorüber ging. 

Der große Bus holte am Sonntagmorgen alle am Kronprinzen wieder ab und fuhr uns über Serpentinen mit dem unbeschreiblich schönen Ausblick über das Tal der Loreley zum Bootshaus. Wie üblich führte uns die Fahrt traditionell zum RC Germania Boppard. Mittagessen by Selfservice war angesagt. Alle mitgebrachten Brote, Würste, Tomaten, Gurken, Käsesorten, Äpfel, Kekse und diverse „Getränke“ kamen auf den Tisch. 

Mit einem wohligen Gefühl stiegen wir dann wieder in die Boote. Vorbei an der vielfotografierten Marksburg bei Braubach endete die Tour in Rhens. Nach dem Aufladen ging es mit dem Reisebus, Minna und dem mit 5 Gigvierern beladenen Wormser Anhänger zurück nach Mainz. Doris W. in der Fahrtenbeschreibung: „Von dort aus fahren alle in Eigenregie nach Hause. So ist der Plan.“ 

Ein guter Plan, der voll aufging!

Dank Gerhard J. und Rainer, die unseren Bus und Hänger schon vor der Tour nach Mainz geschafft hatten, hieß es in Mainz für die Wormser nur noch „umsteigen“ und ab nach Hause, wo die Boote abgeladen, gereinigt und wieder aufgeriggert wurden.

Um die Schlussworte von Doris W. zu benutzen: „Das war´s, mehr fällt mir nicht ein! Wir sehen uns!“ 

 


(alle Fotos: J. Wolff)